20 Millionen Euro Ersatzteile: Wenn Bestände zur Managementaufgabe werden
Je größer ein Ersatzteilbestand wird, desto wichtiger wird die Frage, welche Materialien tatsächlich benötigt werden.
Bei Beständen im zweistelligen Millionenbereich können bereits kleine Verbesserungen bei Disposition, Verbrauchsanalyse und Bestandssteuerung erhebliche Auswirkungen haben.
Daten müssen Entscheidungen ermöglichen
Ein funktionierendes Ersatzteilmanagement benötigt mehr als eine Liste verfügbarer Materialien.
Meldebestände, historische Verbräuche, aktuelle Bestände und Materialbewegungen müssen so zusammengeführt werden, dass Verantwortliche daraus schnell Entscheidungen ableiten können.
Genau hier können SAP und Fiori ihre Stärke ausspielen.
Ein zentraler Materialstatusbericht kann beispielsweise Verbräuche grafisch darstellen, relevante Bestandsinformationen auf Knopfdruck bereitstellen und kritische Entwicklungen sichtbar machen.
Damit entsteht aus vorhandenen SAP-Daten ein Werkzeug für das operative Tagesgeschäft.
Vom Reporting zum täglichen Controlling
Der entscheidende Schritt besteht darin, Informationen nicht nur rückblickend auszuwerten.
Sie müssen Bestandteil des täglichen Controllings werden.
Welche Ersatzteile erreichen ihren Meldebestand? Wo verändern sich Verbräuche? Welche Bestände müssen überprüft werden? Wo besteht Handlungsbedarf?
So entwickelt sich aus klassischer Bestandsverwaltung ein datenbasiertes Ersatzteilmanagement.
Nicht mehr Daten sind das Ziel – sondern bessere Entscheidungen auf Basis der vorhandenen Daten.
